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Dipl. Ing. Martin Dickmann

Sein Arbeitspensum beläuft sich jede Woche auf 60 bis 70 Stunden. Schon in den Morgenstunden stehen die Landwirte mit ihren übergroßen landwirtschaftlichen Fahrzeugen bei Martin Dickmann auf dem 1000 qm großen Betriebsgelände. Sie warten darauf, in die geräumige Werkstatthalle einfahren zu können. „Ich arbeite oft an drei Fahrzeugen oder Maschinen gleichzeitig“, so der studierte Landmaschinentechniker, „denn wenn ein Landwirt während der Ernte ein technisches Problem an seinem Fuhrpark hat, muss ich alles stehen und liegen lassen und mich sofort dieser Aufgabe widmen“.

So ist das Unternehmen ad hoc in der Lage, mittels der vorhandenen Schlauchpresse fehlerhafte Hydraulikschläuche auszuwechseln und anzupassen. Der Chef beschäftigt einen Lehrling im dritten Lehrjahr und einen Gesellen für Metall- und Maschinenbauarbeiten. Seine Suche nach einem  qualifizierten Techniker war 2012 erfolgreich.

Das Unternehmen ist bei Landwirten und Garten- und Landschaftsgestaltern im Rheinisch-Bergischen Kreis, im Oberbergischen, im Rhein-Sieg-Kreis sowie im Siebengebirge, aber auch in Köln und Bonn bestens bekannt. Der angebotene Service führt dazu, vor Ort beim Kunden mit dem ausgestatteten Werkstattwagen entsprechende Reparaturen vorzunehmen. So firmierte Dickmann ab 1. Juli 1997, als er sich selbstständig machte: „Mobilservice für Landtechnik“. Er reparierte Traktoren, Land-, Bau- und Kommunalmaschinen, Sonder- und hydraulische Anlagen.

Seit Oktober 2002 ist Dickmann auch als Stützpunkthändler für Deutz- Motoren und Deutz- Fahrtraktoren bekannt; er offeriert einen umfangreichen Kundendienst in seinem Deutz-Center. Hinzu kommen Schulungen auf dem Gebiet der Traktorenreihe „Agrotron“. Der Land- und Baumaschinen-Service Dickmann verleiht seit Jahren landwirtschaftliche Großmaschinen. Im Portfolio stehen bereit: Eine selbstreinigende Anhängewalze „Major 640“ mit pneumatischem Sägegerät.

Brandaktuell im Verleihservice ist der von Dickmann konstruierte und weiter entwickelte Wiesenplaner oder Weideschlepper „Kulturboard 6400“ für die Grünlandpflege. Die Konstruktionspläne wurden von Januar 2012 bis Dezember 2013 im neu errichteten Bereich Maschinenbau umgesetzt; der erste Prototyp mit einem Gewicht von 1150 kg kam sofort erfolgreich zum Einsatz. Inzwischen hat Dickmann 2 dieser ausklappbaren Wiesenplaner mit einer Breite von 6,40 Metern gebaut und  im Einsatz. Doch der Spezialist hat sich noch etwas anderes einfallen lassen. Die Anhängewalze „Major 640“ kann mit dem „Kulturboard 6400“ gekoppelt werden. Dickmann räumt ein, sich inzwischen auf einem zu kleinen Betriebsgelände zu bewegen, „denn ich beabsichtige, zu expandieren“. Der Dipl.-Ing. hat bereits das neue Industriegebiet „Ginsterfeld“ im Auge. „In Gedanken bin ich bereits dort, doch es wird wohl erst 2015 zu realisieren sein“. Dann solle sukzessiv der Fachbetrieb LandBauTechnik und Landmaschinen  auf zehn Mitarbeiter vergrößert werden.

Zur Person:

Martin Dickmann, am 10. Mai 1965 in Duisburg geboren, schloss die Realschule in Overath ab. In Much folgte ein Praktikum in einem Landwirtschaftsbetrieb, in Köln eine Ausbildung zum Maschinenschlosser bei Klöckner Humbold Deutz. Fachabitur an einer Berufsbildenden Fachschule in der Domstadt.

Anstellung als Kfz.- Mechaniker im Betriebshof Bergisch Gladbach. Studium der Landmaschinentechnik an der Fachhochschule Köln; Abschluss als Dipl.-Ing. Vierjähriger Einsatz als Kundendienstleiter bei Lemmer-Fullwood in Lohmar. 1997 Entschluss der Selbstständigkeit: Mit seinem Werkstattwagen „Mobilservice für Landtechnik“ fuhr er zur Kundschaft, reparierte Traktoren, Maschinen, Motorgeräte.

In der Werkstatt kümmerte er sich um Rasenmäher, Melkanlagen, Milchkühlungen, Landmaschinen. Dickmann war zehn Jahre im Vorstand des Karnevalvereines Overath/Heiligenhaus engagiert, zwei Jahre als deren Vorsitzender. In der Session 2007/2008 wurde er als Prinz Martin I. bei 160 Veranstaltungen festlich gefeiert

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